Psychotherapie für Kinder

 

Deine Eltern – und im besten Fall auch du – haben beschlossen, dass du eine Therapie beginnen sollst. Nun hast du vielleicht ganz viele Fragen im Kopf, was das denn nun bedeutet und warum du da überhaupt hingehen sollst. Vielleicht bist du auch ein wenig ängstlich und möchtest gar nicht so gerne kommen, weil du nicht weißt, was genau dort passieren wird. Das ist verständlich, daher würde ich dir gerne ein bisschen über meine Arbeit als Kindertherapeutin erzählen.

Viele Kinder kommen zu mir, weil sie zum Beispiel in der Schule, zu Hause oder mit Gleichaltrigen Probleme haben und sich von ihren Eltern, Lehrern und Freunden oft nicht richtig verstanden fühlen. Ich versuche dann dir (und auch deinen Eltern) dabei zu helfen, diese Probleme zu lösen. Bei mir bist du zum Beispiel richtig wenn du

  • große Angst vor bestimmten Dingen hast
  • dich einsam fühlst oder ausgeschlossen wirst
  • dir viele Sorgen machst oder häufig traurig bist
  • sehr schüchtern bist und gerne selbstbewusster auftreten möchtest
  • richtig wütend werden kannst oder oft mit anderen in Streit gerätst
  • dich nicht richtig konzentrieren kannst
  • du oft Kopf- oder Bauchweh hast und nicht weißt warum
  • besorgt bist, weil sich deine Eltern getrennt haben oder trennen werden
  • etwas Schlimmes erlebt hast und immer wieder daran denken musst
  • manchmal noch in die Hose machst
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    Dabei finden zuerst ein paar Termine mit und ohne deine Eltern statt, bei denen wir uns im Spiel und im Gespräch ein bisschen besser kennenlernen können. Du kannst mir von deinen Sorgen erzählen und wir überlegen gemeinsam, welche Ziele du in der Therapie erreichen möchtest. Diese packen wir dann zusammen an – im Gespräch, im Spiel, beim Basteln und Malen, in Fantasiereisen oder durch therapeutische Übungen (z. B. indem wir beide wie Schauspieler die Situationen, die du schwierig findest nachspielen und überlegen, was man zukünftig anders machen kann). Deine Eltern, Geschwister und Freunde können dir dabei helfen und dürfen gerne auch mal zu den Therapiestunden mitkommen. Für deine Eltern ist das sogar sehr wichtig und genauso ein regelmäßiger Termin, wie für dich, weil die begleitende Elterntherapie ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ist und für den Erfolg der Therapie entscheidend ist.

    Ich freue mich, dich und deine Familie kennenzulernen!